Krankenhaus Mua

Schlafende Frauen, oft mit Kindern, die für ihre Angehörigen kochen und nur außerhalb des Krankenhauses auf dem Boden einen Schlafplatz finden. Sie sind gefährdet durch Schlangen, tollwütige Hunde und Überfälle. Es wurden auch schon Babys gestohlen. Deshalb ist der Bau einer Schutzmauer unumgänglich.

 

Das Krankenhaus in Mua muss sich durch die Erhebung von Krankengeldern nach einem Aufenthalt im Krankenhaus finanzieren. Doch viele Menschen sind nicht in der Lage, das Geld aufzubringen.

Ganz oft kann ein Verletzter oder Kranker nicht zuhause abgeholt werden, da die Wege weit sind und das Benzin nicht ausreichend vorhanden. Die Menschen werden auf Fahrrädern oder Holzwägen zu Sammelplätzen gebracht, damit der Transport günstiger wird. Besonders nach einer kargen Ernte ist die Not sehr groß.

Unser Verein unterstützt hier seit Jahren die Station für unterernährte Kinder. Doch die Kleinen können erst in diese Station gebracht werden, wenn ihr Gesundheitszustand stabil ist. Die bis dahin aufgebrachten Leistungen können vom Krankenhaus nicht in Rechnung gestellt werden.

Ist eine Person im Krankenhaus, so muss noch jemand mitkommen, der diese Person mit Essen versorgt. So kommt es, dass Mütter ihre Kinder mitnehmen müssen, da sie Sie ja nicht alleine zuhause lassen können. Es gibt für die Angehörigen keine Schlafmöglichkeiten im Krankenhaus, deshalb schlafen diese außen, unter den Vordächern des Krankenhauses.

Hier möchten wir unterstützen.

 

-Die Umzäunung vom Krankenhausgelände um eine bessere Sicherheit für die Angehörigen zu gewährleisten

- Durch die Versorgung mit Solarenergie kann bei Stromausfall auf den Benzingenerator verzichtet werden

- Erneuerung und Sanierung des OP Raumes, damit dieser für Eingriffe wieder nutzbar gemacht werden kann

- Finanzierte Krankenplätze für die Ärmsten, die sonst keine medizinische Hilfe in Anspruch nehmen können.

Hier gibt es jede Menge zu tun.

 

Die Kochstelle vom Krankenhaus

Durch ihre Unterstützung kann die wichtige Versorgung im Krankenhaus gewährleistet werden und es können Investitionen für das Krankenhaus realisiert werden, um eine bessere hygienische Versorgung zu garantieren.

Deshalb bieten wir nun auch Projektpatenschaften an.

Helfen sie uns mit einer Spende oder übernehmen sie eine Patenschaft mit nur 10 Euro monatlich. Durch Ihre Spende helfen sie nicht nur dem Krankenhaus sondern auch der gesamten umliegenden Bevölkerung.

Umzäunung Krankenhaus

 

Die Umzäunung vom Krankenhaus besteht aus einer Mauer und Stahlgitter. Wir konnten bereits ein drittel vom Krankenhausgelände einzäunen. Ein weiteres Drittel ist in Arbeit.

 

Heim für unterernährte Kinder, Mua

Noch immer gibt es hungernde Kinder in Malawi.

Das Krankenhaus in Mua betreut die Bevölkerung in einem Umkreis von über 100 km. Da kranken Menschen ein langer Weg nicht zumutbar ist, sind Zentren eingerichtet worden, in denen regelmäßig eine Ambulanz die Möglichkeit ärztlicher Betreuung bietet. In diesen Zentren werden auch Kleinkinder betreut („Under-five-clinic“).

Wenn ein Kind stark unterernährt ist, wird die Mutter eingeladen, mit ihrem Kind ein Heim aufzusuchen, das an das Krankenhaus Mua angeschlossen ist (N.R.U. = Nutritinal Rehabilitation Unit). In diesem Heim verbringen Mutter und Kind zwischen vier und sechs Wochen, während denen das Kind entsprechende Nahrung und die Mutter Unterricht über richtige Ernährung erhält.

Straßenkinder-Projekt, Lilongwe

Lilongwe, die Hauptstadt von Malawi, hat, wie die meisten Großstädte, ein „Straßenkinder-Problem“. Viele Kinder sind entweder von ihren Eltern verlassen worden, oder aber die Lebensumstände zuhause sind so schlecht, dass die Kinder freiwillig auf die Straße gehen.

Es benötigt viel Verständnis und einen sehr behutsamen Umgang mit den Kindern, damit diese wieder Vertrauen fassen. Sie werden so wieder in das soziale Umfeld integriert und Perspektiven aufgezeigt. Ganz oft sind diese Kinder stark traumatisiert, da sie oft lange Zeit auf sich alleine gestellt waren.

Gleichzeitig wird Kontakt zu den Familien oder Verwandten der Kinder aufgenommen, um zu versuchen, die Kinder wieder in die Dorfgemeinschaft zu integrieren.

St. Anne´s Home, Umzinto, Südafrika

Ein Heim für Waisen- und gefährdete Kinder. Die Kinder wohnen im Heim (Internat), besuchen aber eine staatliche Schule. Das Geld wird verwendet für Schulgeld und außerschulische Betätigung wie bspw. Kunsterziehung, PC Kurse, Kochkurse oder Gartenarbeit.